Diese Frage habe ich in letzter Zeit einige Male gestellt. Ich sitze in meiner kleinen Hotellobby, es ist bereits Sonntagnachmittag, ich habe heute mal richtig schön lange ausgeschlafen und werde mal nicht so viel rumlaufen wie die letzten zwei Tage, sondern mich ein bisschen um die Daheimgebliebenen kümern - denn ich habe ja fest versprochen mich zu melden!
Ankunft
Vorgesten, am Freitagmorgen, kam ich also am Flughafen Narita bei Tokyo an. Der Flug war in Ordnung, außer dass ich in Paris ganz schön gerannt bin um meinen
hilfsbereiten Leuten hier liegt. Ich fühle mich bisher sehr wohl! In dem ziemlich günstigen Hotel (man muss halt nur wissen wo in Tokyo man sowas findet...) wohnen überwiegend Ausländer (und größtenteils männliche, wie mir auffällt); ich habe ein
sehr kleines traditionell japanisches Zimmer mit Tatami-Matten
Dann hatte ich noch eine kleine Odyssee wegen der "Alien Registration Card", die ich beantragen muss, denn die Stelle war etwas schwer zu finden und als ich dann endlich dort war, erfuhr ich, dass ich woanders hin muss. Ich werde das nächste Woche weiter verfolgen.
Ziemlich heiß ist es: Tagsüber haben wir zur Zeit um die 30 Grad und ich habe mir gestern schon einen kleinen Sonnenbrand zugezogen, denn ich
Einkaufen in Tokyo
Meine Einkäufe haben jedoch teilweise viel Zeit gekostet. Ich war z.B. in einer Straße, in der ein Haushaltswarenladen neben dem anderen steht, die ganze Straße runter. Aber erst im fünften oder sechsten habe ich endlich einen Löffel gefunden. Die Suche nach dem Steckdosenadapter war noch komplizierter. Ihr müsst wissen: Wann immer man in Tokyo Elektronikartikel sucht, die nicht in einem einfachen Kameraladen
zu finden sind, wird man auf einen einzigen Ort verwiesen: Akihabara. Oder genauer ges
Steckdose, sondern einen für die Mikrowelle, da dieser günstiger, kleiner und leichter war und ich eine Mikrowelle hier in der Hotellobby gesehen hatte. Mittlerweile habe ich mir darin auch schon 2x Reis gekocht. Ich will ja nicht von ungesundem (und auf die Dauer bestimmt teurerem) Fast Food leben!
Meine Umgebung
Wie schon gesagt legte ich meine Wege gestern alle zu Fuß zurück - außer den Rückweg zum Hotel abends, denn ich hatte Hunger und die Füße wollten nicht mehr - und zu meiner Begeisterung fiel mir auf, dass in der sonst relativ "öden" Gegend um mein Hotel eine ganz besondere historische Entdeckung zu machen war: Das frühere Vergnügungsviertel Yoshiwara. Vom 17. bis ins 20. Jahrhundert hinein gab es hier Unterhaltung von A-Z, am
So, das wär's erstmal für heute. Bis zum nächten Mal!
Johanna
1 Kommentar:
Liebe Johanna, wie schön, so ausführlich von Dir zu lesen. Bitte weiter so! Auch die Bilder sind fremdartig und bunt... ich freue mich, mit Dir auf diese Weise verbunden zu sein, und bin begeistert, dass der Name, den wir Dir damals gegeben haben, auch auf Japanisch eine so schöne Bedeutung hat... Deine Mama (hdsl)
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